Eine endlose, glatte Ebene breitete sich vor uns unter dem bedrohlich gelbrosa Firmament aus. Weit draussen sahen wir den Leuchturm Roter Sand einsam im gurgelnden Meer stehen, aber der Höhepunkt des Tages war erreicht, als Thorsten das Licht des Helgoländer Leuchturmes in beruhigender Regelmässigkeit am Horizont aufblitzen sah.

Nach hunderten von Metern beschlossen wir, die zurückgelassenen Räder zu suchen und machten uns auf den Weg in den Süden. Als wir die Düne überquert hatten, schrie uns unter schwarzer Wolkenwand ein extremgoldfarbener Sonnenuntergang entgegen. Wieder waren wir fassungslos. Als uns der Weg zurück nach Dorf Wangerooge führte, lag dieses und der Westturm in fast peinlicher Caspar David Manier in orangenem Licht und sanftem Dunst vor sattgrünen Deichen erleuchtet vor dem Schwarz.

Erbsen -nein Hühnersuppe im Flugi-Cafe und bei einbrechender Nacht nach Hause.

Dort wurde auch gekocht und danach das Powerbook rausgezogen - die Stunden am Computer vergingen wie im Flug. Die homepage schien in erreichbare Nähe zu rücken, aber dazu später mehr.