1.1.2001 - Heimreise

Mit ziemlichen Hammerschlägen im Kopf wurde das Aufstehen eingeleitet, eine Art Frühstück zu sich genommen und dann kam eine ganz unschöne Geschichte: Vorbereitung der Abreise mit intensivem Aufklaren (Hausputz musste vom Gast vorgenommen werden). Jetzt ist alles wieder steril und wir warten auf den richtigen Zeitpunkt. Das Wetter ist passend: Wind und regnerisch - ungemütlich.

Noch etwas Pflege der Merowinger mit 1-2 Aha-Erlebnissen aber dann rief der Bahnhof. In einer Menschentraube froren wir einige Zeit vor uns hin. Dann kam das Museumsbähnchen, alles stürzte und drängelte, um dann wieder zu warten im eiskalten Zug. Ausserdem mussten wir uns die wenig witzigen Sprüche einiger Mitreisender anhören.

Meter für Meter kämpfte sich der Zug über die Insel. Im Hafen quollen die Massen aus dem Zug in das Schiff. Mit Mühe Stehplatz ergattert. In Harlesiel wieder vom Schiff ergiessen, Zeitnot: kriegen wir das Gepäck bevor der ‹Tidebus“ losbrummt? Ohne schwere Verletzungen ergatterten wir die Taschen und einen Sitzplatz im Bus. Dieser meinte es mit der Heizung zu gut - statt Frostbeulen Hitzepickel.

In Sande in den Zug nach Bremen und dort in den nach Hamburg. Nochmal in die U-bahn und schon waren wir zu Hause! Völlig ausgekühlte Wohnung unter Volldampf stellen, Essen bestellen und der Faulheit ein letztes Mal freien Lauf lassen.