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27.12.2000 - Anreise/1. Tag Morgens Superhektik - viel zu spät dran, Zug fast verpasst. Ab Bremen volle Züge, voller Bus, nervende Kinder, ständig herumlaufen mit schwerem Gepäck. Schiff auch voll. Ankunft auf der Insel gegen 14.30. Bimmelbahn - auch voll. Zu Fuss zur Unterkunft, keiner da. Mit Bollerwagen Gepäck vom Bahnhof abholen, eine Tasche fehlt. Warten. Tasche kommt mit dem nächsten Zug. Verwalterin Frau Kinski ist jetzt da und sehr nett, wovon wir bei einer Hausverwalterin des Sozialwerkes der Finanzbehörde nicht ausgegangen sind.Geschafft. Rundgang durch die Stadt. Zwei Strassenzüge-erledigt. Einkauf für das körperliche Überleben. In den grosszügigen und nicht so kasernenhaften (wie erwartet) Räumen entspannen , lesen und dämmern. Endlich Zeit zum Abendessen. Ab in die city, nordische Speisen zu sich nehmen: Labskaus und Grönkohl. Etwas angetütert nach Hause, vorm mitgebrachten Mini-Tv einschlafen.
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28.12.2000 Mobilität hergestellt Lange faul ausgeschlafen, nach dem Frühstück warm anziehen und los zum Fahrradverleih. Bei einem nicht serviceorientierten Kerl Drahtesel der Hollandfraktion ausgeliehen. Chopperfeeling, fremdgesteuert auf rutschigem, angetautem Boden dem Horizont entgegen. Dem eiskaltem Wind entgegengestemmt hatten wir schnell viele Ausblicke auf das graue Meer vor grauem Himmel. Der riss manchmal auf, etwas Sonne blitzte durch die Wolken und bescherte uns schönste Stimmungen auf den endlosen Deichen. Als Krönung kam dann noch die Inselbahn am Horizont entlanggetuckert! Durchgekühlt wärmten wir uns bei Pharsäer und Käsemandarinenapfelkuchen am Flughafen, wo Thorsten mich in die Untiefen der Flugphysik einführte, die Knochen auf. Einkauf und ins Zimmer. Vorlesezeit. Thema: die Merowinger.Pflege und Aufzucht. Während der Mann das Überleben am Computer sichert, macht die Frau dasselbe in der Küche. Essen, Wein, lesen, www.anjaleonhardt.de entsteht. Draussen liegt wieder Schnee.
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